Darbietungen

Die Dreschmaschine „Wöhrle“

Die „Wöhrle“ Dreschmaschine ist eine alte Dame. Sie ist in den 1950er Jahren in der Nähe von Schaffhausen/Bodensee gebaut worden.

Eingesetzt war sie in Rannungen in der Rhön (Richard Kiesel) und in Reiterswiesen – Besitzer war Josef Greubel.

Verkauft wurde sie dann am 16. Juni 1959 an die Landmaschinen-Firma Clemens Greubel in Reiterswiesen.

Doch der selbstfahrende Mähdrescher war schon in Sichtweise. Das „hölzerne Wunderwerk“ wurde Geschichte.

Wohl durch glückliche Umstände landete das Ungetüm nicht beim Schrotthändler, sondern im Freilandmuseum in Fladungen. Als sie auch da irgendwann im Wege stand, holte die Firma Müller Landmaschinen in Holzhausen die Maschine ab.

Hier auf dem Betriebshof habe ich das „Wunderwerk“ entdeckt und mit der Familie Müller Kontakt aufgenommen. Die Müllers waren sehr entgegenkommend und haben mir die Maschine kurzerhand geschenkt. Auf einem Tieflader fand dann die Überführung nach Greußenheim statt.

Im August 2004 feierten wir unser 1. Dreschfest und viele haben das hölzerne „Wunderwerk“ bestaunt.

Nach langer Zeit wird die „Wöhrle“ – also Mitte August 2022 – wieder zum Einsatz gebracht und sicher viele Besucher in Erstaunen versetzen.

Vielleicht gelingt es uns auch, so machen Prominenten zu ermuntern, mit der Gabel in der Hand mitzuhelfen.

Schau mer a mal…

Hanomag R545

Mähbinder "Lanz"

Ich kann mich noch erinnern, als mein Vater und Großvater mit dem „Raaf“ der Sense Getreide gemäht haben. Wir Kinder haben dann die „Stricke“ ausgelegt und die Mutter jede Garbe von Hand gebunden. Dann wurden gemeinsam die Garben zum Trocknen und Reifen auf Haufen gestellt. Der Mähbinder war ein großer technischer Fortschritt und hat Vieles erleichtert

Unseren aktuellen Mähbinder konnte ich von der Familie Werner Schrauth in der Pfarrgasse erwerben. Er stand wohl fast 50 Jahre in der Scheune und hat auch nach dieser langen Standzeit sofort funktioniert. Diese einfach konstruierten Landmaschinen waren robust und nicht klein zu kriegen. Sie werden uns als Oldtimer noch lange Freude bereiten.

Oldtimer Traktoren/Landmaschinen-Treffen

An allen 3 Tagen können Oldtimer-Freunde mit Ihren „Schätzen“ anreisen und dabei sein. Wir stellen eine große Fläche (grüne Wiese) zur Verfügung – gleich neben Bierausschank und Bratwurststand.

Wir freuen uns auf eine große Vielfalt der Land-Technik aus früheren Zeiten und wünschen Euch einen schönen und angenehmen Aufenthalt beim Dreschfest Greußenheim.

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Oldtimer-Traktoren -Rundfahrt

Oldtimer Traktoren Rundfahrt

Am Montag, den 15. August 2022 ist eine Rundfahrt mit den alten Traktoren durch Greußenhiem vorgesehen. Start des kleinen Festzuges ist

ca. 14:00 Uhr vom Standort aus.

Wir fahren eine Strecke, die von freiwilligen Helfern begleitet wird – unsere Freiwillige Feuerwehr wird die Verkehrsführung übernehmen. Am Ende fahren wir alle die Friedenstraße rein, die Musikkapelle „Klasse Franken“ aus Greußenheim wird uns dann mit Marschmusik die letzten 600 Meter zurück zum Festplatz geleiten. 

Heißluft-Ballon-Start

Wir planen, wenn es die Wetterbedingungen erlauben, am Samstag und Sonntag gegen Abend einen Heißluft-Ballon-Start.

Ballonfahrer ist Adolf Kohl (www.ag-ballon.de), der mit ca. 1.200 Start und Landungen ein sehr erfahrener Pilot ist.

Interessenten/Besucher haben die Möglichkeit, an der Ballonfahrt teilzunehmen. Im Rahmen unserer Benefiz-Veranstaltung sind die Kosten je Person ca. 20% günstiger als an normalen Tagen.

Zeit und Kosten

Tag Start Kosten je Person
Sonntag, 14. August ca. 19:00 Uhr 150 €
Montag, 15. August ca. 19:00 Uhr 150 €

Anmeldung

Wer hier gerne teilnehmen möchte, kann sich bei mir anmelden unter der

Telefonnummer: 0171 / 6230972.

Es wird dann ein Platz sicher reserviert sein. Der Ballon trägt von seiner Größe her ca. 4 Personen (Gewicht muss angegeben werden). Wir wünschen viel Spaß bei diesem Abenteuer, die Welt mal schwebend von oben zu betrachten.

Die tollkühne Ballonflucht

Günter Wetzel hat diesen Ballon genäht und gefahren. Ich habe seit einigen Jahren guten Kontakt zu ihm. Er war auch schon bei uns auf dem Hofe zu Gast. Günter Wetzel hat Deutsch/Deutsche Geschichte geschrieben. Diese Ballonflucht wurde 2019 von Bully Herbig verfilmt „Der Ballon“.

Günter Wetzel ist als besonderer Gast zu unserem Dreschfest eingeladen und wird – wenn die Umstände es erlauben – beim Heißluft-Ballon-Start dabei sein. Wir freuen uns sehr!!!

Informationen zur Ballonflucht finden Sie im Internet unter www.ballonflucht.de „Der Wind kommt von Norden“

Der Hufschmied

Einen Hufschmied gab es früher fast in jedem Dorf. Die Pferde waren die Zugtiere auf dem Felde und mussten regelmäßig beschlagen werden. Martin Schwab aus Remlingen hat diesen Beruf noch erlernt und ein ganzes Arbeitsleben lang ausgeübt.

Ausgebildet zum Staatlich geprüften Hufschmied wurde er im Bayerischem Staatsgestüt Schwaiganger. 5 Lehrlinge hat er ausgebildet, sie setzen diese Tradition jetzt fort.

Martin Schwab wird jeweils nachmittags ein Pferd beschlagen und seine Tätigkeit erläutern.

Besonders für unsere kleinen Gäste wird dies Neuland sein. Viel Spaß mit dem Hufschmied Martin Schwab!

Holzrücken mit Pferden

Pferde waren früher nicht nur Zugtiere auf dem Acker, auch im Winter mussten sie ihre Dienste verrichten. Das Brennholz wurde von den Landwirten-Holzmachern im Winter im Kommunalwald eingeschlagen, organisiert von der Gemeinde.

PferdeMit starken Pferden – meistens Kaltblütern – wurden dann die Stämme an den Lagerplatz oder Waldrand gezogen.

Lena West, eine junge Frau aus Holzkirchen, übt diese außergewöhnliche und waldschonende Tätigkeit wieder aus. Sie rückt mit ihren beiden Kaltblütern Holz in unserer Region. Auftraggeber sind Waldbesitzer, Kommunen und Forstunternehmen. Es wird eine Augenweide sein, wenn sie an den jeweiligen Nachmittagen ihre Pferde einspannt und mächtige Holzstämme übers Feld zieht.

Wir freuen uns auf diese außergewöhnliche junge Frau und ihre kraftprotzenden Kaltblüter, die nur noch selten zu sehen sind.

Lena West
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Pferde
Holzrücken
Lena West

Greifvogel-Schau

Greifvögel, Eulen und Falken sind teilweise vom Aussterben bedroht. Ihr natürliches Lebensumfeld schwindet auch durch unser Verhalten zusehends.

Auch bei Verkehrsunfällen werden Greifvögel getötet oder verletzt, gebrochene Flügel sind lebensbedrohlich für die Tiere.

Harald Dellert
Greifvogel- und Eulenhilfe Würzburg e.V.

Falkner Harald Dellert und eine Handvoll Freunde vom Verein Greifvögel- und Eulenhilfe Würzburg e.V. kümmern sich seit Jahren in ihrer Auffang- und Pflegestation in Unterdürrbach und Veitshöchheim liebevoll um diese verletzten Tiere. Etwa 120 Greifvögel nimmt die Station jährlich auf. Sie werden versorgt, behandelt und gesund gepflegt mit dem Ziel, sie wieder auszuwildern.

Wir haben vor einigen Jahren mit seiner Hilfe in unserer Scheune einen Nistkasten eingebaut. Schon nach wenigen Monaten bezogen ein Turmfalkenpaar dieses Zuhause und brüten jedes Jahr meisten 2 Junge aus. Auch eine Schleiereule ist sesshaft geworden.

Harald Dellert ist Samstag und Sonntag jeweils nachmittags mit einigen Greifvögeln vor Ort und wird Aufklärungsarbeit leisten. Besonders Kinder fühlen sich da sehr interessiert und angesprochen.

Wir bitten höflich um eine finanzielle Spende für die Auffang- und Pflegestation vor Ort!

Die Pflegestation hat auch ein Spendenkonto eingerichtet:

Postbank DE46 7001 0080 0825 8368 00

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Der Glasbläser

Der Beruf des Glasbläsers ist durch die industrielle Fertigung fast ausgestorben. Gerhard Niggemann, Glasintrumententechniker aus Philippsburg ist noch ein Künstler, der dieses Handwerk von der Pike auf gelernt hat.

Gerne präsentiert er sein Können auf Messen und Ausstellungen.

Er wird vor Ort Tierfiguren und Vieles mehr aus Glas herstellen und auch zum Verkauf anbieten. Wir freuen uns auf sein Mitwirken!

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